KlimBamBarcamp

Herzlich eingeladen zum Barcamp Gleichberechtigung und Bildung

Wie ermöglichen wir Gleichberechtigung in unserer Arbeit? Wie ermöglichen wir Bildung? Begegnen wir Kindern und Jugendlichen wirklich immer „auf Augenhöhe“? Wie gestaltet sich unser Alltagshandeln in dem Bezug und warum?

Wir veranstalten unser erstes Barcamp! Das KlimBamBarcamp mit dem Thema Gleichberechtigung und Bildung in der Arbeit mit jungen Menschen.

Wo? Im Kindergarten Treffpunkt Linde, Haus Ahorn in der Merseburger Straße 14 in Leipzig
Wann? Am 17.11.2018 von 09:30 – 17:00 Uhr – Einlass ab 09:00 Uhr
Wieviel? Die Teilnahme ist kostenfrei, die Veranstaltung ist auf 35 Personen begrenzt
Was? Hier erfährst du mehr zum Thema, weiter unten erklären wir das Veranstaltungsformat!

Hier kannst du dich mit einem Satz verbindlich anmelden: thomas.haubner@klimbambora.de (Thomas)

Aber was ist jetzt ein Barcamp?!

Wir alle kennen Fachkonferenzen, Seminare oder Workshops und dergleichen. Normalerweise ist klar, was vom jeweiligen Format zu erwarten ist. Zumeist gibt es eine*n oder mehrere Expert*innen, die im Mittelpunkt stehen und die Veranstaltung leiten. Barcamps funktionieren etwas anders. Grundvoraussetzung ist dabei: Mut mitbringen, eigene Ideen und Offenheit, für einen wirklich spannenden Tag mit neuen Begegnungen und Inspirationen.

Hier geht es zu den bereits angekündigten Sessions. Wenn du wissen willst, was das ist, lies weiter! (1,5 Minuten Lesezeit)

Barcampen in 6 Schritten:

  1. Am Morgen des Veranstaltungstages treffen sich alle Teilnehmenden am Veranstaltungsort. Es gibt eine Begrüßung, eine Anmoderation und bei dieser wird direkt das “Du” eingeführt. Das Du unterstützt den gleichberechtigten Austausch zwischen den Anwesenden.
  2. Alle Teilnehmenden stellen sich im Anschluss mit drei Begriffen und ihrem Namen vor: “Hallo ich bin Peter! Meine Begriffe sind Kindergarten, Demokratiebildung, ehrenamtliche Jugendarbeit” oder “Ich bin Christine, Soziale Arbeit, Ferienfahrten, Soziokultur im Leipziger Süden”. Das geht schnell und gibt allen einen kurzen Einblick, mit wem man es zu tun hat und ist Anlass für spätere Gespräche.
  3. Und jetzt kommt der Moment, an dem das Barcamp Gestalt annehmen soll. Denn wie du vielleicht schon gemerkt hast, wurden bisher keine Sprecher*innen oder Workshopleiter*innen vorgestellt – denn auf Barcamps sind alle Teilnehmenden auch Teilgebende, wenn Sie möchten.
  4. Das heißt: Wer selbst etwas “teilgeben” möchte (das ist keine Pflicht), z.B. einen kurzen Workshop, einen Vortrag, eine Diskussionsrunde, die Vorstellung einer Methode oder ihre*seine Arbeit, die*der tut dies im Rahmen einer sogenannten Session. Eine Session ist maximal 45 Minuten lang und in dieser Zeit ist im Grunde alles möglich, was die anderen, Teilgebenden und Teilnehmenden oder sie*ihn selbst im Rahmen des Themas interessieren könnte. Wer eine Session anbieten möchte, kommt nun nach vorn und stellt diese mit wenigen Worten kurz vor.
  5. Direkt im Anschluss wird die Session geplant. Das heißt, sie bekommt einen Raum und eine Uhrzeit am Veranstaltungstag. Sind alle Sessions vorgestellt und alle Zeiten und Räume belegt, hat die Gemeinschaft der Anwesenden innerhalb kurzer Zeit ein komplettes “Konferenzprogramm” zusammengestellt. Aus diesem kann sich jetzt jede*r die Sessions heraussuchen, die sie*ihn am meisten interessieren. In den Session-Räumen gibt es Beamer und Moderationsmaterial.
  6. Zwischendrin gibt es (ein veganes) Mittagessen, welches von den Organisierenden bereitgestellt wird. Am Ende des Programms kommen alle noch einmal in einer Runde zu Verabschiedung und Feedback zusammen.

Wir finden, das ist so ziemlich die partizipativste Form, eine Konferenz zu gestalten und sich über Ideen auszutauschen! Aber das ist nicht alles, denn:

Ein Barcamp ist für alle Teilnehmenden eine Zeit intensiven Lernens, vielfältigen Austauschs und lebendigen Zusammenseins.

Wer ist eingeladen und angesprochen?

Fühl dich angesprochen, wenn du in deiner Arbeit mit jungen Menschen zu tun hast/hattest oder wirst (Erwerbstätigkeit, Ehrenamt uvm.) und diese reflektiert und mit hohem Anspruch an dich selbst verfolgst. Sei es in einer Bildungs- oder Betreuungseinrichtung, einem Kinder- und Jugendverein, einem Sportverein oder im Museum, sei dass als Erzieher*in, selbstständige Berater*in, Lehrer*in, Sozialarbeiter*in, Pädagog*in – oder du einfach ein großes Interesse an der Reflexion pädagogischer Arbeit hast.

Worum geht es bei dem Thema – was ist meine Position?

Welche Fragen zum Thema des Barcamps – Bildung und Gleichberechtigung – können uns zu einem eigenen Angebot auf dem Barcamp inspirieren?

Gleichberechtigung kann auf vielen Ebenen der Kinder- und Jugendarbeit eine Rolle spielen. Dabei geht es oft um das eigene Selbstverständnis als Bezugsperson und Verantwortliche*r, um Würde und Selbstbestimmung und um Mitbestimmung. Kann Gleichberechtigung erfahren werden und bemerken wir, wenn sie nicht da ist? Wie praktisch kann Gleichberechtigung gelebt werden, muss sich jeder mit ihr auseinandersetzen? Wie sieht das in unserer pädagogischen Arbeit aus und in welchem Zusammenhang steht dies mit Bildung.

Welche Rolle spielen Gleichberechtigung und Bildung in deiner Arbeit? Wie fließen sie ein und welcher Aspekt ist dir besonders wichtig?

Ich möchte teilnehmen und teilgeben! Was muss ich jetzt noch tun?

  1. Du musst dich natürlich anmelden, damit wir wissen, ob du kommst: Schreibe nur kurz an Thomas: thomas.haubner@klimbambora.de. Er schickt dir eine kurze Antwortmail als Teilnahmebestätigung.
  2. Du kannst dir überlegen, selbst eine Session anzubieten. Mehr Details dazu findest du weiter unten in den FAQ und wenn du weitere Fragen hast, schreib Thomas!

Weitere Fragen zum Format beantwortet (Barcamp-FAQ)

[expand title =“Gibt es ein gutes Video, welches das Barcamp-Format erklärt?“ trigclass=“noarrow“]

Natürlich, hier:

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[expand title =“Was ist eine Session?“ trigclass=“noarrow“]
Eine Session findet in einem Zeitrahmen von 45 Minuten statt. Das ist aber so ziemlich alles, was vorgegeben ist. Eine Session kann durchstrukturiert und frontal sein (ein Vortrag) oder offen und interaktiv (eine Frage wird gestellt und die Anwesenden diskutieren darüber). Es kann Methodenvorstellungen geben, es kann Workshops geben, an denen konkret an etwas gearbeitet wird, es kann ein Video-Input gegeben werden, der im Anschluss diskutiert wird, es können Projekte vorgestellt werden und so weiter.

Auch weniger vorbereitete und oder gar durchgeplante Sessions können diskutsintensiv und damit für alle Teilnehmenden lohnenswert sein. Es kann ebenso lohnend sein, sich und der Gruppe ein konkretes Ziel zu setzen, z.B. etwas zu erarbeiten: Die 5 wichtigsten Empfehlungen für gleichberechtigten Unterricht oder die Gruppe sammelt und dokumentiert Erfahrungswerte im Umgang mit einer bestimmten Methode oder erstellt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie sich KollegInnen konkreten Themen im pädagogischen Bereich annähern können – und so weiter!

Wer eine Session anbieten möchte, ihm*ihr hilft vielleicht dieser Hinweis: Alle Sessions werden am Anfang kurz vorgestellt. Das heißt, man kann sich schon im Vorhinein den Titel und eine kurze Beschreibung der Session zurechtlegen. Unweigerlich begibt man sich damit in den Prozess, zu überlegen, welche Erwartungen andere an so einen Titel haben könnten. Und dabei wird man sich auch mit der Einführung in die Session befassen: Wie stellt man das vor, was man fragen oder erarbeiten möchte. Oft reicht schon ein Einstieg, es reicht sogar eine Unsicherheit, die geäußert wird, eine kurze Erfahrungsbeschreibung, um den Anstoß zu geben!

Mögliche Fragen die man sich stellen kann: Was will ich wissen? Was will ich mit anderen teilen? Welche Erfahrungen habe ich gemacht, die ich diskutieren möchte? Wenn man sich diese Fragen stellt, ist der Weg in die erste eigene Session schon nicht mehr weit.

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[expand title =“Wie muss ich mich allgemein auf das Barcamp vorbereiten?“ trigclass=“noarrow“]

Wenn du dir vorstellen kannst, selbst eine Session zu geben, dann kannst du diese Session vorbereiten. Ansonsten ist keine weitere Vorbereitung notwendig: Lass dich überraschen!

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[expand title =“Was kostet die Teilnahme?“ trigclass=“noarrow“]
Die Teilnahme ist kostenlos.
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[expand title =“Wie ist das mit dem Datenschutz?“ trigclass=“noarrow“]

Bei der Anmeldung teilst du uns deinen Namen und deine E-Mail-Adresse mit. Diese liegen auf dem E-Mail-Server des Klimbambora e.V. und werden drei Monate nach dem Barcamp gelöscht, wenn du dieser Löschung nicht widersprichst. Der E-Mail-Server wird gehostet von domainfactory GmbH, Oskar-Messter-Str. 33, 85737 Ismaning, Deutschland. Die Teilnehmer*innenlisten liegen vor Ort in analoger Form vor und werden im Anschluss zu Zwecken der Dokumentation in den abgeschlossenen Räumen des Klimbambora e.V. in der Alte Salzstr. 56, 04209 Leipzig verwahrt. Digitale und lokal abgelegte Kopien der Teilnehmer*innenliste werden vier Wochen nach der Veranstaltung gelöscht. Nachfragen zu diesem Thema an: datenschutz@klimbambora.de

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